
"Daran wird die neue Bundesregierung entschlossen arbeiten."
Die Fraktionsbeauftragte für Israel, Daniela Ludwig (CSU), nannte die Möglichkeit eines neuen Mandats für Albanese "ein fatales Signal für die freie Welt". Albanese habe sich als "israel- und judenfeindliche UN-Sonderberichterstatterin" erwiesen und sei "eine absolute Fehlbesetzung". Ludwig forderte die geschäftsführende Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) auf, Stellung zu beziehen.
Sämtliche anderen Fraktionen des Bundestags lehnten Stellungnahmen zu Albanese ab oder reagierten nicht auf eine Anfrage der "Welt". Aus dem Auswärtigen Amt verlautete, die Bundesregierung respektiere die Unabhängigkeit der Sonderberichterstatter. Inakzeptable Äußerungen Albaneses habe man zurückgewiesen.
Foto: Fahne vor den Vereinten Nationen (UN) (Archiv), über dts Nachrichtenagentur