
Der reale Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe lag ohne Berücksichtigung der Großaufträge im Juni saison- und kalenderbereinigt um 0,4 Prozent niedriger als im Mai. Im Juni fielen die Inlandsaufträge im Vergleich zum Vormonat um 1,0 Prozent, die Auslandsaufträge erhöhten sich um 5,0 Prozent. Dabei nahmen die Auftragseingänge aus der Eurozone um 0,6 Prozent ab. Die Auftragseingänge aus dem restlichen Ausland stiegen um 8,6 Prozent gegenüber Mai. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragseingang im sechsten Monat des Jahres um 1,3 Prozent höher als im Mai. Bei den Herstellern von Investitionsgütern zeigte sich ein Anstieg von 3,7 Prozent auf. Im Bereich der Konsumgüter verringerten sich die Aufträge um 0,4 Prozent gegenüber Mai. Der reale Umsatz im verarbeitenden Gewerbe fiel im Juni saison- und kalenderbereinigt um 0,1 Prozent im Vergleich zum Mai, so das Statistische Bundesamt weiter. Für Mai ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Rückgang von 1,3 Prozent gegenüber April(bisheriger Wert: -1,2 Prozent).
Foto: Stahlproduktion, über dts Nachrichtenagentur