AKTUELLE PRESSE  |  WIRTSCHAFT  |  POLITIK  |  BÖRSE  |  GOLD  |  KRYPTO  |  ETC  |  WITZIGES

NEU - Unser Börsen-Club: Die Top Aktien 2024! KI, Uran, Gold. Jetzt 800 Euro Vorteile sichern.

Wie gelogen wird: ARD und Brexit

Ein ARD-Tagesthemen-Beitrag über angeblich wegziehende Finanzunternehmer wegen Brexit wurde relotiusmäßig verdreht. Auch die Zahlen wurden zurechtgebogen, um die Sache dramatischer aussehen zu lassen.

 

Das Themenspektrum für deutsche Qualitätsjournalisten ist begrenzt: Wenn sie sich nicht gerade am Klimawandel abarbeiten oder gegen rechts kämpfen, dann sind Trump und der Brexit ihre Themen. So auch in den ARD-Tagesthemen am 26. Februar 2019. „Der Finanzsektor und der EU-Ausstieg: Wo der Brexit längst passiert“, hieß der Beitrag von ARD-Korrespondentin Annette Dittert. Kernbotschaft: 7.000 Banker von insgesamt 183.540 würden die City verlassen und in das verbleibende EU-Gebiet, vorwiegend nach Frankfurt, umziehen.

7.000 hört sich nach viel an, ist es aber nicht. Denn die ARD gab eine viel zu geringe Zahl von Beschäftigten im Londoner Banken- und Finanzsektor an. Es sind nicht 183.540 - wie in den Tagesthemen vorgerechnet wird, sondern über 500.000 - manche Berichte sprechen gar 700.000 Angestellten im Londoner Finanzsektor. Und es ist ein gewaltiger Unterschied, ob 7.000 von 183.540 umziehen oder von 700.000.

Natürlich brauchte Dittert einen Zeugen, am besten einen, der deutsch spricht und nach Deutschland zieht. Der Zeuge fand sich in Jürgen Feil, der sein Geschäft nach Frankfurt verlegt, was viel Geld und Kraft gekostet habe und selbst bei einer Absage des Brexit nicht rückgängig zu machen sei. Soweit der ARD-Beitrag.

Ein paar Klicks bei Google reichen, um zu merken, dass dieser Teil der Geschichte relotientenmäßig verdreht worden ist. Dieser Jürgen Feil ist kein Finanzunternehmer, der seine Firma nach Frankfurt umziehen lässt, wie uns ARD-Dittert suggeriert, sondern Feil ist Mitarbeiter des Weltkonzerns Deutsche Bank, von dem er bereits im letzten Jahr nach Frankfurt versetzt wurde, als man noch gar nicht wissen konnte, ob es Brexit-Begleitgesetze geben wird oder nicht und ob Teile des DB-Clearing-Geschäfts weiter von London betrieben werden können oder vielleicht besser von Frankfurt.

Der Name "Deutsche Bank" kommt aber in dem ARD-Beitrag nur in einer kurzen Einblendung vor und war leicht zu übersehen - wohl mit Absicht.

Die ARD verbreitet reine Propaganda.

Wissen macht reich:  Vertrauliche Börsen-News im MM-Club

Neue Videos:

Marlene Dietrich in "Der blaue Engel" - 1. deutscher Tonfilm: YouTube

Börse 24h
Börsen News

Mein bestes Börsenbuch:

BITCOIN LIVE

Bitcoin + Ethereum sicher kaufen Bitcoin.de
Last updated: Just now
EUR Vol: € 135.86 M
Mkt Cap: € 1,541.32 B
All Vol: € 16.32 B
Bitcoin News
Spenden an MMnews
BTC:
bc1qwfruyent833vud6vmyhdp2t2ejnftjveutawec

BCH:
qpusq6m24npccrghf9u9lcnyd0lefvzsr5mh8tkma7 Ethereum:
0x2aa493aAb162f59F03cc74f99cF82d3799eF4CCC

DEXWEB - We Pursue Visions

 

Aktuelle Presse

Oimara steht mit "Wackelkontakt" zum siebten Mal in Folge an der Spitze der offiziellen deutschen Single-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit. Hinter dem Stimmungshit rangieren Zartmann ("Tau mich [ ... ]

Die Koalitionsverhandlungen zwischen der Union und der SPD gehen nach der Arbeit der Fachgruppen nun auf der Führungsebene weiter. "Wir freuen uns, dass wir jetzt in eine entscheidende Phase dieser [ ... ]

Grüne kritisieren Umgang der CDU mit Verfassungsrichterwahl

Bei den Grünen wird der Wahl von Richtern für das Bundesverfassungsgericht mit Sorge entgegengesehen. Bei der notwendigen Zweidrittelmehrheit im neuen Bundestag müssen Union, SPD und Grüne [ ... ]

Öffentlicher Dienst: Schlichter legen Einigungsempfehlung vor

Im Rahmen des Schlichtungsverfahrens in der Tarifrunde für die mehr als 2,6 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen wurde in der Nacht von Donnerstag auf Freitag [ ... ]

Wirtschaftsvertreter aus Bayern fordern mehr digitale Konzepte in der Schule. "Künstliche Intelligenz kann dazu beitragen, den Unterricht effizienter zu gestalten, den Nachwuchs individueller zu fördern [ ... ]

Der palästinensische Botschafter in Berlin, Laith Arafeh, bemängelt die Uneinigkeit von Union und SPD in der Nahostpolitik. Die künftigen Koalitionäre konnten sich in der Arbeitsgruppe [ ... ]

Der Chef eines der größten Wohnungskonzerne Deutschlands übt scharfe Kritik an den Plänen von Union und SPD im Mietrecht. Eine bedingungslose Verlängerung der Mietpreisbremse [ ... ]

Haftungsausschluss

Diese Internet-Präsenz wurde sorgfältig erarbeitet. Der Herausgeber übernimmt für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den aufgeführten Informationen, Empfehlungen oder Hinweisen resultieren, keine Haftung. Der Inhalt dieser Homepage ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt. Die Informationen sind keine Anlageempfehlungen und stellen in keiner Weise einen Ersatz für professionelle Beratung durch Fachleute dar. Bei Investitionsentscheidungen wenden Sie sich bitte an Ihre Bank, Ihren Vermögensberater oder sonstige zertifizierte Experten.


Für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die durch den Gebrauch oder Missbrauch dieser Informationen entstehen, kann der Herausgeber nicht - weder direkt noch indirekt - zur Verantwortung gezogen werden. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen auf seiner Internet-Präsenz.

 

Vorsorglicher Hinweis zu Aussagen über künftige Entwicklungen
Die auf dieser Website zum Ausdruck gebrachten Einschätzungen geben subjektive Meinungen zum Zeitpunkt der Publikation wider und stellen keine anlagebezogene, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Empfehlung allgemeiner oder spezifischer Natur dar.

Aufgrund ihrer Art beinhalten Aussagen über künftige Entwicklungen allgemeine und spezifische Risiken und Ungewissheiten; und es besteht die Gefahr, dass Vorhersagen, Prognosen, Projektionen und Ergebnisse, die in zukunftsgerichteten Aussagen beschrieben oder impliziert sind, nicht eintreffen. Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass mehrere wichtige Faktoren dazu führen können, dass die Ergebnisse wesentlich von den Plänen, Zielen, Erwartungen, Einschätzungen und Absichten abweichen, die in solchen Aussagen erwähnt sind. Zu diesen Faktoren zählen

(1) Markt- und Zinssatzschwankungen,

(2) die globale Wirtschaftsentwicklung,

(3) die Auswirkungen und Änderungen der fiskalen, monetären, kommerziellen und steuerlichen Politik sowie Währungsschwankungen,

(4) politische und soziale Entwicklungen, einschliesslich Krieg, öffentliche Unruhen, terroristische Aktivitäten,

(5) die Möglichkeit von Devisenkontrollen, Enteignung, Verstaatlichung oder Beschlagnahmung von Vermögenswerten,

(6) die Fähigkeit, genügend Liquidität zu halten, und der Zugang zu den Kapitalmärkten,

(7) operative Faktoren wie Systemfehler, menschliches Versagen,

(8) die Auswirkungen der Änderungen von Gesetzen, Verordnungen oder Rechnungslegungsvorschriften oder -methoden,

Wir weisen Sie vorsorglich darauf hin, dass die oben stehende Liste der wesentlichen Faktoren nicht abschliessend ist.

Weiterverbreitung von Artikeln nur zitatweise mit Link und deutlicher Quellenangabe gestattet.

 

© 2023 MMnews.de

Please publish modules in offcanvas position.