Die EZB treibt die Einführung der digitalen Zentralbankwährung (CBDC) mit Hochdruck voran. Was als modernes Zahlungsmittel verkauft wird, ist in Wahrheit der nächste große Schritt hin zu mehr Kontrolle.
Nun ist es offiziell: Der digitale Euro wird Realität. Während die USA mit Donald Trump Bitcoin als strategische Reserve etablieren und damit den Weg in eine dezentrale, freie Finanzwelt ebnen, marschiert Europa in die komplett entgegengesetzte Richtung. Die Europäische Zentralbank (EZB) treibt die Einführung der digitalen Zentralbankwährung (CBDC) mit Hochdruck voran. Was als modernes Zahlungsmittel verkauft wird, ist in Wahrheit der nächste große Schritt hin zu mehr Kontrolle, weniger Freiheit und einem beispiellosen Eingriff in unser finanzielles Leben.
Noch vor Kurzem hieß es, der digitale Euro werde frühestens 2027 getestet. Doch jetzt geht plötzlich alles viel schneller. Schon Ende 2025 könnte es soweit sein – wenn das Europäische Parlament, die EU-Kommission und der Europäische Rat zustimmen. Doch warum dieser plötzliche Druck? Warum hüllt sich EZB-Chefin Christine Lagarde in Schweigen, wenn es um konkrete Details geht? Die Antwort ist so simpel wie beunruhigend: Weil es nicht um Fortschritt oder Komfort geht, sondern um Kontrolle.
Der digitale Euro wird als Fortschritt gefeiert, doch in Wirklichkeit öffnet er die Tür zu einem völlig neuen Maß an Überwachung und staatlicher Kontrolle. Heute ist Bargeld das einzige gesetzliche Zahlungsmittel, das uns wirkliche finanzielle Freiheit bietet. Es ist anonym, sicher und unabhängig von Banken oder politischen Entscheidungen. Doch genau das soll sich ändern.
Mit der Einführung des digitalen Euros könnte jede Transaktion in Echtzeit überwacht, gespeichert und analysiert werden. Die EZB hätte im Extremfall uneingeschränkten Einblick in sämtliche Geldbewegungen und könnte jederzeit bargeldlose Transaktionen zur Norm machen. Ich befürchte daher, dass dies nicht nur eine Möglichkeit, sondern das eigentliche Ziel der EZB ist: totale finanzielle Transparenz, die den Bürger letztendlich entmündigt.
Von Bargeld zu programmierbarem Geld – ein gefährlicher Weg
Natürlich wird uns der digitale Euro als Ergänzung zum Bargeld verkauft. Er soll „sicher“ sein, „einfach zu nutzen“ und das Zahlungssystem „effizienter“ gestalten. Doch die Realität sieht anders aus. Seit Jahren erleben wir, wie Bargeld systematisch zurückgedrängt wird. Vor allem während Corona wurde das bargeldlose Bezahlen unter dem Vorwand der Hygiene und des Gesundheitsschutzes forciert und vorangetrieben.
Weiterhin werden die Bargeldobergrenzen immer weiter gesenkt, Banken erschweren Abhebungen und in vielen hippen Cafés in deutschen Großstädten kann man ohnehin teilweise nur noch mit Karte zahlen.
Einmal etabliert, könnte der digitale Euro leicht zum Hauptzahlungsmittel gemacht werden – und Bargeld nach und nach verschwinden. Und was dann? Ein digitales Geldsystem ermöglicht eine Vielzahl an Eingriffsmöglichkeiten. So könnte beispielsweise „programmierbares Geld“ eingeführt werden, das nur für bestimmte Zwecke ausgegeben werden darf. Denkbar wäre auch ein Verfallsdatum für Geld, um Konsum zu erzwingen und Sparen unattraktiv zu machen. Natürlich könnte man auf einen Schlag auch sämtliche Kapitalfluchtwege versperren. Das Geld wäre im Euro gefangen.
Ein solches Szenario ist keineswegs abwegig. In China gibt es bereits ein Sozialkreditsystem, das Menschen mit Sanktionen belegt, wenn sie sich „unangemessen“ verhalten. Wer Kritik an der Regierung äußert oder sich nicht systemkonform verhält, kann von bestimmten Dienstleistungen ausgeschlossen werden. Dasselbe könnte mit dem digitalen Euro passieren – ein Werkzeug, um Bürger finanziell gefügig zu machen.
Als ob die Einführung des digitalen Euros nicht schon für Diskussionen sorgen würde, plant die EU einen weiteren Schritt mit potenziell weitreichenden Folgen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat kürzlich die Schaffung einer „Spar- und Investitionsunion“ angekündigt. Was auf den ersten Blick wie eine harmlose wirtschaftspolitische Maßnahme klingt, könnte in der Praxis tief in die finanzielle Autonomie der Bürger eingreifen.
Das erklärte Ziel: private Ersparnisse gezielt für staatlich gelenkte Investitionen zu mobilisieren. Konkret könnte dies bedeuten, dass die EU stärker beeinflusst, in welche Bereiche Kapitalströme fließen. Die Kombination aus digitalem Euro und dieser „Spar- und Investitionsunion“ könnte Mechanismen begünstigen, durch die steuerliche Abgaben automatisiert eingezogen, Anreize zur Umlenkung von Sparvermögen in staatlich priorisierte Projekte geschaffen und bestimmte Investitionen reguliert oder eingeschränkt werden. Kritiker befürchten, dass dies die individuelle finanzielle Entscheidungsfreiheit erheblich einschränken könnte.
Das ist nichts anderes als Enteignung durch die Hintertür. Die Politik stellt uns vor die Wahl: Entweder du konsumierst, investierst in das, was wir für richtig halten – oder dein Geld verliert an Wert. Wer glaubt, dass dies bloß düstere Spekulation ist, sollte sich die jüngsten Forderungen von CDU-Chef Friedrich Merz ansehen. Er schlug bereits vor Jahren vor, private Ersparnisse für staatliche Projekte nutzbar zu machen und dieses zu ´mobilisieren´.
Bitcoin: Die einzige Chance auf finanzielle Souveränität
Während Europa sich mit dem digitalen Euro in eine finanzielle Knechtschaft begibt, setzen andere Länder auf Freiheit und Selbstbestimmung. Die USA haben längst erkannt, dass die Zukunft in dezentralen Währungen liegt. Donald Trump hat eine strategische Bitcoin Reserve eingeführt.
Bitcoin ist das einzige wirklich freie Geldsystem. Es ist dezentral, auf 21 Millionen Einheiten begrenzt und kann von keiner Regierung manipuliert, gedruckt oder enteignet werden. Kein Politiker kann Bitcoin beschlagnahmen oder nach Belieben neue Einheiten schaffen. Es ist das Geld des Volkes – geschaffen, um sich gegen die Willkür des Staates zu schützen.
Die Frage ist also nicht mehr, ob der digitale Euro kommt – denn das ist bereits beschlossene Sache. Die Frage ist vielmehr: Was wirst du tun? Wirst du dich in ein System der totalen Überwachung und Kontrolle zwingen lassen? Oder wirst du die Möglichkeit nutzen, dein Vermögen in einer Währung zu sichern, die frei, unantastbar und nicht zensierbar ist? Bitcoin ist das einzige Asset der Welt, das du allein durch das Merken von 24 Wörtern über jede Grenze dieser Erde bringen kannst – ohne Bank, ohne Mittelsmann, ohne Kontrolle.
Ich habe meine Wahl längst getroffen. Wer finanzielle Unabhängigkeit und Freiheit will, sollte sich mit Bitcoin auseinandersetzen – und zwar jetzt. Denn wenn der digitale Euro erst einmal eingeführt ist, könnte es zu spät sein. Die Weichen für die Zukunft werden heute gestellt. Du entscheidest, auf welcher Seite du stehst.
Hintergründe und weitere Informationen finden Sie im Friedrich.Report, auf YouTube sowie in meinem neuen Bestsellerbuch.
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