Unternehmen, die weiterhin an linksgrünen „woken“ Ideologien festhalten, werden von der US-Regierung konsequent ausgegrenzt. Trump erklärte sämtliche DEI-Programme in den USA für illegal. Das gilt auch für deutsche Firmen, die mit USA Geschäfte machen.
Von Meinrad Müller
Die finanziellen und wirtschaftlichen Daumenschrauben werden für Deutschland spürbarer, Tag für Tag. Seit Donald Trump im Januar 2025 sein Amt angetreten hat, weht ein rauer Wind aus Washington und dieser Wind trägt eine klare Botschaft: Wer Geschäfte mit den USA machen will, muss die gleichen Werte teilen. Konkret bedeutet das: Diversity, Equity and Inclusion (DEI), Programme bei der Personalauswahl, die in Europa noch als linker Fortschritt gefeiert werden, sind in den USA nicht mehr erwünscht. Deutsche Unternehmen, die weiterhin an diesen linksgrünen „woken“ Ideologien festhalten, werden von der US-Regierung konsequent ausgegrenzt. Die Vorstände deutscher Konzerne haben den Schuss offenbar noch nicht gehört.
Aber bekanntlich überzeugt Geld oder Geldverlust schneller als jedes Argument.
Der Gongschlag aus Washington
Mit seinem Executive Order 14173, unterzeichnet am 21. Januar 2025, hat Trump sämtliche DEI-Programme in den USA für illegal erklärt. Die Begründung: Sie seien diskriminierend und widersprächen einer auf Leistung basierenden Gesellschaft. Doch die USA gehen noch einen Schritt weiter: Europäische Unternehmen, die mit der US-Regierung zusammenarbeiten wollen, müssen nun schriftlich bestätigen, dass sie keine solchen Programme betreiben. Wer sich weigert, riskiert den Verlust von Verträgen oder wird gar nicht erst als Lieferant in Betracht gezogen. Frankreich hat dies als „unakzeptable Einmischung“ zurückgewiesen. Auch die deutsche Wirtschaft steht vor einer existenziellen Entscheidung. Am Ende gilt eine alte Weisheit: Mit Geld (oder drohendem Verlust) überzeugt man leichter.
Was ist DEI, und warum sorgt es für Spannungen?
DEI steht für Diversität, Gleichstellung und Inklusion, ein Konzept, das in Europa, insbesondere im Personalbereich, stark gefördert wurde. Hier wurden Einstellungen und Beförderungen oft nach „Gendergerechtigkeit“ und nicht nach Leistung vorgenommen. Quoten für Frauen, Minderheiten oder andere Gruppen wurden Priorität, was Kritiker als „umgekehrte Diskriminierung“ bezeichnen. In Deutschland verstärkte dies EU-Richtlinien, die Unternehmen verpflichten, Diversität zu fördern, oft auf Kosten von Effizienz und Qualität.
Die USA als Mahnung: DEI als Wettbewerbsnachteil
Die USA haben die Nachteile von DEI am eigenen Leib erfahren. Unternehmen wie Boeing sahen sich nach DEI-gesteuerten Entscheidungen mit Qualitätsproblemen konfrontiert, etwa bei der 737 MAX, was Milliardenverluste und Imageschäden verursachte. In großen Werbekampagnen haben zahlreiche US-Firmen DEI über Bord geworfen: Disney, Target, Bud Light, Nike, Google und Amazon. Bud Light verlor 2023 durch einen Transgender-Werbeboykott Milliarden. Diese Firmen erkennen: Ideologische Vorgaben schaden dem Geschäft und den Beschäftigten.
Verluste für die deutsche Wirtschaft bei Nichtbefolgung
Wenn deutsche Unternehmen sich den US-Vorgaben widersetzen, drohen massive Verluste. Viele Firmen wie Siemens, Volkswagen oder BASF sind stark von US-Verträgen abhängig. Experten schätzen, dass ein Ausschluss von US-Geschäften den deutschen Exportverlust maßgeblich erhöhen könnte, ein harter Schlag für eine exportorientierte Wirtschaft, die ohnehin mit stagnierendem Wachstum (0,2 % BIP-Wachstum 2025, laut ifo) kämpft. Der Verlust von Milliardenaufträgen wird Tausende Arbeitsplätze gefährden und die deutsche Industrie weiter schwächen.
Trumps Politik ist ein Weckruf: Die „woke“-Ideologie muss auf den Müllhaufen der Geschichte, wenn Europa wirtschaftlich konkurrenzfähig bleiben will. Konservative in Deutschland begrüßen das Ende dieser Unkultur, doch der wirtschaftliche Preis eines Widerstands wäre hoch. Deutschland muss handeln, bevor die Posaunen von Washington in den Ohren Schmerzen bereiten.